15 Apr
Weg von Windows – nun doch anders…
Tags: laptop, Linux, mac, macbook, windows | Posted by MArtin | No CommentsJetzt isses passiert. Die Festplatte meines T41 hat den Geist aufgegeben. Mit Hinblick auf das baldige Wochenend-Pendeln (Hamburg-Bonn-Hamburg) hab ich mir ein neues Notebook angeschafft:
Ein Apple Macbook.
Bei mehreren Kollegen hatte ich bereits Macbooks im Einsatz gesehen. Nachdem ich mich davon überzeugt hatte, dass ich alle meine Softwareentwicklung auch auf dem Mac durchführen kann, hab ich zugeschlagen. Dieses mal wirklich. Bereits 2003 stand ich vor der Entscheidung “Windows vs. Mac”. Damals wollte ich mir ein Powerbook mit PowerPC-Prozessor kaufen. Dieses wurde allerdings extrem heiß. Daher habe ich davon abgesehen und es wurde ein IBM Thinkpad T40. Eben dieses (bzw. das Update T41) hatte nach dem Umstieg auf Linux nun Anfang März seinen Geist aufgegeben. Eigentlich nur die Festplatte – Headcrash.
Die Gelegenheit ein neues Notebook zu kaufen. Nach einigem Überlegen und dem Test eines Lenovo Thinkpad X60 (12″, 1,6 kg), bin ich doch beim Macbook gelandet.
Auspacken
Allein das Auspacken war schon eine helle Freude. Diese Verpackung ist nicht nur durchdacht praktisch, sondern durchdacht praktisch und schön! Gerade als etwas unsicherer Umsteiger wird man begeistert.
Also Macbook ausgepackt.
Das nächste Highlight ist das Netzteil. Ich hatte es zwar schon bei Kollegen gesehen, trotzdem bin ich beeindruckt. Es gibt zwei Stecker für die Steckdose. Einen für den “De
sktopeinsatz”, es ist nur ein kleiner Stecker, so dass das Netzteil wie ein Steckernetzteil direkt an der Steckdose hängt – erster Eindruck: “hm, das ist aber kurz”. Aber da gibt es ja noch den zweiten Stecker: Ein Stromkabel mit ca. 1,5m Länge. Mit dem Kabel vom Netzteil zum Macbook ergibt das eine respektable Länge und ist auch für den Sofaeinsatz geeignet. Als weiteres Heighlight lassen sich an einer Seite des Netzteils zwei Haken ausklappen, auf denen man das Kabel zum Notebook aufwickeln kann. Um Knoten zu vermeiden gibt es sogar eine kleine Halterung, die ein Entwickeln verhindert. Der Stecker am Notebook verdient seinen Namen nicht. Eigentlich ist es nur ein Kontakt. Er wird mit Magneten an Ort und stelle gehalten. So wird es nicht zu einer großen Fummelei das Netzteil anzustecken. Einfach in die Nähe des Anschlusses kommen und der Magnet tut sein übriges. Außerdem kann einem so niemand mehr das Notebook vom Tisch reißen, sollte er am Kabel hängenbleiben.
Einrichten
Das Netzteil steckt also am Notebook. Jetzt kommt der große Moment: Ich klappe es auf und drücke den Einschalter. Das Macbook begrüßt mich freundlich und führt mich durch die initiale Einrichtung meines Systems. Noch schnell den WLAN-Key eingehackt und losgelegt. MacOS X 10.5 fühlt sich toll an. Ist alles irgendwie rund. Den/das Dock eingerichet, Firefox installiert, Skype und Adium installiert. Schon war ich an die Außenwelt angeschlossen. Fühlt sich immernoch gut an.
Als nächstes sind Systemupdates dran. Ok, das ist bei jedem System langwierig. Also die Updates gezogen. 3 Stunden später ist alles fertig installiert.
Erste Schritte
Es muss doch was zum Meckern geben – irgendwie nicht. Beim Umstieg half mir die Seite “Grundsteinlego – Apple-HGF – Tipps für Ein- und Umsteiger” Erst nach einiger Benutzung machten sich einige Merkwürdigkeiten (für Windows/Linux-Nutzer) bemerkbar. Dass es keine “Pos1″- und keine “Ende”-Taste gibt beispielsweise. Diese sind zwar über Tastenkombinationen erreichbar, aber das funktioniert beispielsweise unter NeoOffice nur mäßig. Dass systemseitig es nicht möglich ist versteckte Dateien anzeigen zu lassen, ist auch merkwürdig, aber verschmerzbar.
Entwicklungsumgebung
Die Javaumgebung auf’m Mac ist mehr als ungewohnt für jemanden, der normalerweise einfach das gewünschte SDK herunterlädt und installiert. Es gibt nur eins. Und man kann nur in der Kompatibilitätsliste sagen, welche Version man einsetzen will. Fertig. In jedem Fall laufen jetzt bei mir auch 3 Eclipse-Versionen (alle 3.4.x): Java-Entwicklung, Android und Google Appengine – letztere beiden inkl. Runtime/Development-Server. Es fehlen noch einige Entwicklungs-Tools, wie z.B. PHP-Entwicklungsumgebung inkl. Apache2. Aber das richte ich erst bei Bedarf ein.
Fazit
Alles in allem muss ich sagen, dass ich ziemlich zufrieden bin. Es funktioniert alles erstaunlich gut. Von Linux und Windows bin ich mehr Gebastel gewohnt. Das Design steht wohl außer Frage. Die beleuchtete Tastatur und die sich automatisch anpassende Displayhelligkeit sind grandios. Das Macbook ist leise, schnell, hübsch. Die eingebaute Webcam und das Mic funktionierten auf Anhieb mit Skype. Die Auflösung ist mit 1280×800 nicht die höchste auf einem 13,3″ Display, aber ausreichend.
Toll. Einfach toll.

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